Schlafenszeit! – Besser schlafen & gesünder leben

In der Ruhe liegt die Kraft

Unser Körper braucht Ruhe zur Regeneration. Guter Schlaf gilt neben körperlicher Aktivität und gesunder Ernährung als dritter Eckpfeiler eines gesunden Lebens. Wir verbringen ca. 3000 Stunden pro Jahr bzw. rund 24 Jahre gesamten Lebens im Schlaf.¹ Und das ist gut so!

Im Schlaf erneuern sich die Zellen, reguliert sich der Stoffwechsel, verarbeitet das Gehirn Informationen und das Immunsystem stärkt sich. Diese tägliche Phase der Regeneration ermöglicht es uns, neue Energie zu tanken und am nächsten Tag wieder fit durchzustarten.

Die Schlafphasen

Jede Phase ist wichtig für die Erholungsfunktion des Schlafs. Wesentliche Körpervorgänge wie etwa der Blutdruck, die Verdauungs- tätigkeit oder die Muskelspannung verändern sich nachts, je nachdem in welchem Stadium sich der Schlafende befindet. Sie werden zeitweise heruntergefahren, etwa der Blutdruck im Tiefschlaf, andere gerade dann angekurbelt, wie bestimmte Stoffwechselvorgänge.

Gesunde Erwachsene durchlaufen in einer Nacht ca. 4 – 6 Schlafzyklen, wobei ein Zyklus ca. 90 Minuten dauert. Im Laufe der Nacht nehmen die Tiefschlafphasen ab, während der Traumschlaf und der leichte Schlaf zunehmen. Der Tiefschlaf ist wichtig für die Regeneration des gesamten Körpers, vor allem des Gehirns. In der Traumschlaf-Phase träumt der Mensch besonders lebhaft und verarbeitet in diesen Träumen die Eindrücke des Tages. Daher dient dieser Teil des Schlafs der seelischen Erholung.²

ViFit_Mood_04Jeder schläft anders

Der eine kann nur einschlafen, wenn das Fenster auf ist, andere nur mit dem Rücken zur Wand liegend, manche schnarchen die ganze Nacht oder schlafwandeln sogar. All diese Vorlieben, Verhaltensweisen und Gewohnheiten machen Schlaf zu etwas ganz Persönlichem.

Fitness und Gesundheit spielen bei der Schlafqualität eine große Rolle. Wer gut schläft ist fitter und stärkt seinen Körper. Deshalb kann eine Störung in unserem Schlaf-Rhythmus große Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

„Wie hast du geschlafen?“ – Jeder kann diese Frage beantworten – wir wissen, ob wir uns gut erholt fühlen, fit & wach. Aber WARUM wir uns so fühlen, was in der Nacht passiert ist und was Einfluss auf unseren Schlaf genommen hat – all das ist für uns nicht direkt greifbar.

Auswirkungen

Unruhiger Schlaf hat oft einen medizinischen Grund. Eine schwache Blase, Schnarchen, nervöse Beine sind nur einige Beispiele medizinisch belegter Schlafstörer. Wirklich gefährlich sind zum Beispiel regelmäßige Atemaussetzer – Schlaf-Apnoe droht. Die Krux: Die betroffene Person bekommt von all diesen Vorkommnissen oft nichts mit!

Die Sleepace App (auch auf Deutsch verfügbar!) präsentiert jeden Morgen den persönlichen Schlafscore

Schlechter Schlaf führt selbst ebenfalls nicht selten zu anhaltenden Gesundheitsstörungen.Dazu gehören auf körperlicher Ebene Infektanfälligkeit, Bluthochdruck, erhöhte Blutzuckerwerte, Stoffwechselstörungen, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen und frühzeitige Alterung der Haut.

Doch auch auf die Psyche kann sich schlechter Schlaf auswirken: Betroffene berichten oft von verminderter Leistungsfähigkeit, Konzentrationsabfall, Müdigkeit und Erschöpfung am Tag, Stressanfälligkeit, Reizbarkeit, Empfindlichkeit und Antriebsmangel

Komfortable Messung

Während unser Geist im Traum Gelerntes, Gesehenes und Gehörtes vom Tag verarbeitet, arbeitet der gesamte Organismus während des Schlafens weiter. Das Herz schlägt ruhiger als am Tag und auch die Atmung ist entspannter, doch kann beides viel über den aktuellen Gesundheitszustand verraten.

Eine Beobachtung der Vitaldaten war bis zuletzt mit einem kostspieligen Besuch eines Schlaflabors verbunden. Das Problem daran: Die ungewohnte Umgebung kann sich negativ auf das Wohlgefühl und somit auf die Messwerte auswirken. Man schläft nun mal nirgends besser als zuhause.

Umfassende Analyse

Die eigene Gesundheit stets im Blick zu behalten, ist durch die große Beliebtheit von Connected Health Geräten fast schon Alltag geworden. Alltag ist das Stichwort, denn für die umfassende Gesundheitskontrolle in der Nacht fehlte bislang die Technologie und Zugänglichkeit zu nutzerfreundlichen Methoden.

Sleepace ist das Schlaflabor für zuhause. Das dünne Band wird auf Brusthöhe zwischen Bettlaken und Matratze positioniert.

Der intelligente Schlafsensor Sleepace schließt diese Lücke. Das hauchdünne Band (1,5 mm) wird einfach unter das Bettlaken gelegt. Sleepace analysiert unsere Schlafgewohnheiten und überwacht die verschiedensten Werte, wie Schlaftiefe, Schlafdauer, Herzfrequenz, Atemfrequenz und die Bewegungen im Schlaf. In der dazu passenden Sleepace App für iOS und Android werden Messergebnisse gespeichert und ausgewertet.

Das Angenehme: Es ist keine dauerhafte Funkverbindung nötig! Einfach am nächsten morgen das Smartphone oder Tablet zur Hand nehmen, App starten, Bluetooth aktivieren und das Sleepace überträgt die gewonnenen Daten der letzten nacht automatisch in die App und zeigt Trends und Empfehlungen an.

Persönlicher Schlaf-Score

Jeden Morgen ermittelt das Sleepace aus den gesammelten Informationen einen persönlichen Schlaf-Score. Dieser erlaubt es, die letzte Nacht und den letzten Schlaf auch wissenschaftlich fundiert zu bewerten, an seinen Schlafgewohnheiten zu arbeiten und Unregelmäßigkeiten aufzudecken.

Gerade durch den letzten Punkt hebt Sleepace sich von anderen Schlaf-Trackern ab. Diverse Studien belegen, dass der Tracker mit seinen patentierten Algorithmen valide Daten liefert und verständlich darstellt. Die Sleepace-App erweitert den Service noch durch professionelle Tipps und hilft dabei, Schlafqualität, Fitness und Lebensgefühl nachhaltig zu steigern.

Das Band wird zwischen Bettlaken und Matratze platziert und über den Magnetischen Deckel bedient.

Dünnster Sensor

Der Komfort muss dabei nicht leiden. Kein Kabelsalat am Körper, keine drückenden Brustgurte, man schläft wie sonst auch. Der hauchdünne Schlafsensor wird auf Brusthöhe unter dem Bettlaken auf der Matratze positioniert. Der Sensor arbeitet ballistokardiografisch. Ohne direkten Körperkontakt erfasst der Sensor kleinste Atem- und Herzschlag-Bewegungen. Durch die wissenschaftlich fundierte Messungsmethode liefert Sleepace medizinisch korrekte Werte.

Spezielle Apps für ein Plus an Gesundheit

Mit der Sleepace-App für iOS und Android  wird das Smartphone zum täglichen Schlaf-Labor und Coach. In der Übersicht erfährt man alle relevanten Daten über die vergangene Nacht: Schlafdauer, Schlafqualität, Durchschnittspuls, Atemfrequenz, und vieles mehr.

Das Sleepace ist noch mit vielen weiteren nützlichen Funktionen gespickt: Es wird über eine einfache Drehung des metallenen Deckels aktiviert und misst ab dann alle Vitalwerte. Wie erwähnt ich keine dauerhafte Verbindung mit dem Smartphone nötig. Dies mindert den Elektrosmog im Schlafzimmer um einen wesentlichen Teil! Die App verfügt neben ausführlichen und übersichtlichen Statistiken und vielen weiteren Komfort- und Informationsfunktionen auch über den sogenannten Smart Alarm. Dieser weckt den Nutzer immer aus Leichtschlaf-Phasen. So startet man besser in den Tag.

Finden Sie heraus, wie Sie schlafen – mit dem MEDISANA Sleepace.

Quellenverzeichnis:
¹Staedt, Jürgen / Riemann, Dieter: Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen. 1. Auflage. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart 2007, S. 9.
²Blank-Koppenleitner, Andrea: Schlafstörungen: Warum Schlaf so wichtig ist. 2016. URL: http://www.apotheken-umschau.de/Schlafstoerungen/Schlafstoerungen-War-um-Schlaf-so-wichtig-ist-55476_2.html. Stand: 08.04.2016.
³Schlafmangel: Folgen für die Gesundheit. URL: http://schlafstoerungen.behandeln.de/schlafstoerungen-folgen-fuer-die-gesundheit.html?gclid=COz78KXS_ssCFbYV-0wodfgAFlg. Stand: 08.04.2016.

Abzeichen, Korrelationen uvm. ab sofort in der VitaDock+ App

Unser Team arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung und Funktions-Erweiterung unserer VitaDock+ App für iOS und Android. Im Folgenden stellen wir die neuen Features in VitaDock+ in der Version vom 05.12.2016 vor.

1.) Korrelationen

VitaDock+ bietet jetzt die Möglichkeiten mehrere Serien von Messwerten verschiedener Geräte miteinander zu vergleichen. Hierzu kann man in den Detail-Bildschirmen von Aktivität, Gewicht, Blutdruck & Blutzucker eine kleine Icon-Leiste ausfahren. Möglich sind bspw. „Schritte vs. Gewicht“, „Gewicht gegen Fett-, bzw. Muskelanteil“, „Blutdruck gegen Schritte“ & „Blutzucker gegen Gewicht“. Korrelationen können dabei in den Zeiträumen ab 1 Monat in der Portraitansicht dargestellt werden.

2.) Motivation durch Zielerreichung und Meilensteine

Um die Motivation unserer Anwender zu steigern, führen wir in den Bereichen Aktivität & Gewicht Belohnungen für die Erreichung von Tageszielen (bspw. „ans Wunschgewicht angenähert“) und Meilensteine (bspw. „Distanz von insgesamt 10 km zurückgelegt“) ein. Nebenher vermittelt der ein oder andere Meilenstein auch noch unterhaltsame Fakten. In der Zukunft werden wir hier regelmäßig neue Herausforderungen für unsere Kunden entwerfen und veröffentlichen

Zielerreichung und Meilensteine werden über neue Schnittstellen zur VitaDock Online Plattform berechnet und gespeichert, gehen also nicht verloren, wenn man bspw. auf ein neues SmartPhone umsteigt!

3.) Teilen in Sozialen Netzwerken und Nachrichten-Apps

Darüber hinaus haben wir eine Sharing-Funktion eingebunden, mit der Anwender anderen über Ihre Erfolge berichten können. Aktuell haben wir die Funktion nur für Meilensteine (Badges) geschaltet. Dies kann dann bspw. so aussehen.

„Unter der Haube“ hat unser Team natürlich noch unzählige Optimierungen eingearbeitet, um die App schneller, runder und verlässlicher zu machen.

Wie finden Sie die neuen Funktionen? Schreiben Sie uns auf unserer Facebook-Seite!

VitaDock+ App jetzt mit Gesundheitscoach

Dr. med. Johannes Wimmer klärt auf

„Oh, mein Blutdruck ist zu hoch. Und jetzt?“ Das Blutdruckmessgerät zeigt eindeutig erhöhte Werte an, dank der WHO-Skala erkennt man leicht, dass der Blutdruck im „roten“ Bereich liegt, doch was bedeutet das wirklich? Welche Aussagekraft haben diese Zahlen?

Die VitaDock+ App hat nun ein neues Feature: Dr. med. Johannes Wimmer hat für die App informative Erklär-Videos erstellt. In diesen hilft er bei der Interpretation ermittelter Gesundheitsdaten, gibt Tipps und Denkanstöße und informiert über Zusammenhänge zwischen Aktivität, Schlaf, Blutdruck, Gewicht, etc.

screenshotappwimmer1Zur Person

Dr. Johannes, wie er sich gerne vorstellt, ist Experte für Patientenkommunikation – er interessiert sich besonders für die kompetente aber auch verständliche ärztliche Aufklärung von Patienten über alle Themen, die mit Gesundheit zusammenhängen. Durch seine sympathische Art und die Fähigkeit, medizinische Informationen verständlich rüberzubringen, erfreuen sich seine Videos auf diversen Kanälen online wie offline großer Beliebtheit.

Der große Unterschied

Sich zu medizinischen Fragen im Internet Rat zu suchen, ist ein naheliegender Gedanke. Schließlich ist das Internet voll mit Foren, vermeintlichen Wissensdatenbanken, Aussagen und Meinungen. Dabei besteht jedoch die Gefahr, sich vollkommen falsch zu informieren, an „falsche“ Ärzte zu geraten und aufgrund dessen falsche Schlüsse zu ziehen.

Dr. Johannes Wimmer stellt den genauen Gegenpol dar. Medizinisch fundiertes Wissen, ausgiebige Information und allgemein gültige Handlungsempfehlungen helfen bei der Einschätzung der eigenen Gesundheit.

Die Videosscreenshot_20160930-121754

In der VitaDock+ App finden Sie allgemeine Videos zu verschiedenen Gesundheitsthemen im Menü unter dem Punkt „Gesundheitscoach“. Wenn Sie im Dashboard auf den letzten übertragenen Wert eines jeden Moduls tippen, gelangen Sie zu einem passenden Video, die die ermittelten Daten bewertet und erklärt.

Alternativ können alle Videos auch unter www.medisana.de/drjohanneswimmer angeschaut werden.

Wichtig!

Die Videos von und mit Dr. Wimmer können und sollen niemals den persönlichen Besuch beim eigenen Hausarzt ersetzen – jedoch bieten sie eine erste ärztliche Einschätzung und klären auf verständliche Weise über Gesundheit auf.

Holen Sie sich die neueste Version der VitaDock+ App jetzt auf ihr Smartphone oder Tablet für Android und iOS.

Die Top 10 – Neuigkeiten zur VitaDock+ App 2.0

Nach langer Arbeit ist sie da – die rundum überarbeitete Version der VitaDock+ App für Android und iOS!

Unser Team hat sich mächtig ins Zeug gelegt, die gesamte App auf den Prüfstand gestellt, an der Bedienbarkeit, am Aussehen und an den Funktionen geschraubt. Auf das Ergebnis sind wir mächtig stolz! Doch was hat sich verändert? Wir stellen die Top 10 Neuerungen und Änderungen vor.

Workout und Massage – Die richtige Anwendung von Massagerollen

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Faszien und Muskeln gezielt trainieren und entspannen

Sportverrückte kennen das Gefühl: Nach einem harten Workout fühlt man sich richtig gut! Gerne belohnt man ich dann mit einem guten Essen, einem ruhigen Abend oder viel Schlaf zur Erholung. Doch meist reicht das nicht. Denn während Sport unsere Muskeln beansprucht, trainiert und stärkt, wird das Bindegewebe um die Muskeln – die sogenannten Faszien – kräftig in Unordnung gebracht. Die richtige Nachsorge kann dem entgegenwirken.

Unnötige Schmerzen

Überbelastung, das Auslassen der Aufwärmphase vor dem Training, mangelnde Entspannungsphasen und auch Stress können zu einer unstrukturierten Verflechtung der Faszien führen. Die Folge sind kleine Risse, Verhärtungen und Verklebungen die Schmerzen verursachen, die durch die vielen Nervenenden wahrgenommen und an das Gehirn weitergeleitet werden.

Auch Stress ist ein Faktor

Sportmuffel ins Fitnessstudio zu ziehen hat oft keinen Zweck. Die Motivation muss von innen kommen. Doch auch sie können durch Stress und Bewegungsmangel an Schmerzen in der Muskulatur leiden. Diese machen sich besonders gerne in Form von Kopf-, Knie- und Rückenschmerzen bemerkbar. Auch hier kann es helfen, die durch den Alltag verhärtete Muskulatur und Faszien durch gezielte Bewegungstherapie und Massage zu lösen, zu entspannen und aufzubauen.

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Die vielseitigen Anwendungen unterstützen bei der Kräftigung und Regeneration.

 

 

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Die Medisana SolidRoll

Anspannungen lösen und Verhärtungen vermeiden

Um auch die im gesamten Körper verteilte tiefer gelegene Muskulatur zu erreichen, braucht es einer kräftigen und gezielten Massage. Seit jeher bedienen sich Sportler Hilfsmitteln bei der Aktivierung und Regeneration von Muskeln und Faszien. Die neue Medisana SolidRoll Massagerolle übernimmt genau diese Aufgabe und bietet die Möglichkeit, durch Übungen mit dem eigenen Körpergewicht Muskelverspannungen vorzubeugen und durch Druckmassage Muskelentspannung zu erzielen. Die geriffelte Oberflächenstruktur und der angenehme Härtegrad der Rolle sorgen für sicheren Halt in der Anwendung und eine angenehme Massagewirkung.

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Die Medisana PowerRoll mit eingebautem Motor

Tiefenvibration für noch mehr Wirkung

Die Medisana PowerRoll und die PowerRoll Pro ergänzen die vielen Vorteile der SolidRoll noch durch einen eingebauten Motor. Über die einfache Ein-Tasten-Bedienung sind vier Intensitätsstufen der Tiefenvibration einstellbar. Damit schlagen die vielen Kraft- und Stabilitätsübungen effektiver an und erreichen selbst die tiefsten Muskelgruppen.

Das richtige Training mit Anleitung

Der korrekte und erfolgreiche Einsatz der SolidRollPowerRoll und PowerRoll Pro will geübt sein. Damit die Massagerollen die beste Wirkung erzielen, liegen beiden Geräten Trainingskarten bei, die die besten Übungen zeigen und erklären. Die PowerRoll und PowerRoll Pro kommen zusätzlich auch mit einer Video-DVD, die durch das Training leitet. Damit steht auch der Anwendung zuhause nichts mehr im Weg und man kann sofort loslegen.

 

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Blutzucker im Griff – Lebensqualität zurück!

Honigsüßes Blut – Mit Diabetes leben

Diabetes mellitus (griechisch für „honigsüßer Durchfluss“) ist zur Volkskrankheit geworden. Übergewicht, Bewegungsmangel und die Vorliebe für kohlenhydratreiche Ernährung haben schon 10% der deutschen Bevölkerung zu Zuckerpatienten werden lassen. Die wiederholte Kontrolle des Blutzuckerwerts wird dann zur lebenswichtigen alltäglichen Aufgabe. Mit dem MediTouch 2 Connect hat Medisana nun sein erfolgreiches Vorgängermodell überarbeitet, an vielen Stellen verbessert und mit einer Bluetooth-Konnektivität ausgestattet.

Die richtige Ernährung kann zur Heilung einer Diabetes Typ 2 und der Besserung einer Diabetes Typ 1 Erkrankung beitragen.

Die richtige Ernährung kann zur Heilung einer Diabetes Typ 2 und der Besserung einer Diabetes Typ 1 Erkrankung beitragen.

Was ist Diabetes ?

Bei gesunden Menschen wird der im Blut transportierte Zucker (Glucose) an Zellen im Körper geliefert und dort in Energie umgewandelt, die die Zellen dringend brauchen. Das Insulin ist ein eigentlich körpereigener Stoff der Bauchspeicheldrüse, der den Zellen signalisiert, den Rohstoff aufzunehmen. Springt Insulin an dieser Stelle nicht ein, oder fehlt es gar vollständig, öffnen sich die Zellen nicht für die Glucose, der Austausch findet nicht statt – das Blut reichert sich mit Zucker an. Die Ursachen und Folgen sind unterschiedlich – in der Medizin wird zwischen zwei Typen unterschieden.

Eine Unterscheidung

Die Erkrankung Diabetes mellitus wird zwischen zwei Typen unterschieden: Typ 1 ist chronisch und (bisher) unheilbar. Die Betroffenen werden nie ohne Zugabe von Insulin leben können. Typ 2-Patienten jedoch können es theoretisch durch richtige Ernährung und eine bewusste Lebensweise schaffen, auf die Zugabe von Medikamenten zu verzichten. Die Messung des Blutzuckerwerts wird jedoch immer Pflicht bleiben, um im Alltag der lebensgefährlichen Unter- und Überzuckerung entgegenzuwirken und Folgeschäden zu vermeiden.

Typ 1

Typ 1-Diabetes entwickelt sich meist in der Jugend und kann nur durch frühe Prophylaxe entgegengewirkt werden. Die Betroffenen haben einen absoluten Mangel an Insulin, da dieverantwortliche Bauchspeicheldrüse die Produktion irgendwann vollständig einstellt. Eine tägliche Zugabe von Insulin ist für Typ 1-Diabetiker also Pflicht, da das Blutzucker sonst gar nicht abgebaut werden kann. Doch das ist nicht der einzige negative Effekt: Fehlt Insulin, werden Fettsäuren im Blut nicht richtig abgebaut und statt der Glucose Eiweiße und Fette in den Zellen abgebaut. Dabei kommt es zu vermehrten Ablagerungen an den Blutgefäßen – Durchblutungsstörungen und letztendlich Herzinfarkte oder Schlaganfälle können die Folge sein.

Auch Bewegung hilft beim Umgang mit der Erkrankung.

Typ 2

Ehemals wurde der Typ 2-Diabetes als „Alters-Diabetes“ bezeichnet, da vor allem Senioren die Zuckerkrankheit im späten Verlauf ihres Lebens entwickelten. Durch ungesunde und unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel und das häufige daraus resultierende Übergewicht hat sich dieser Begriff jedoch überholt. Heutzutage sind 95% der Diabetiker aller Altersklassen Typ 2-Patienten – auch bei Kinder! Wenn die Erkrankung früh erkannt wird ist eine Heilung jedoch nicht ausgeschlossen. Mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung oder Sport sowie ein normaler BMI kann gegen die Erkrankung angegangen werden. Anders als bei dem Typ 1 produziert die Bauchspeicheldrüse bei der Typ 2-Diabetes noch genügend Insulin. Das Problem liegt an ganz anderer Stelle: den Zellen. Diese entwickeln eine Resistenz gegen Insulin und können das im Blut enthaltene Zucker nicht mehr (vollständig) aufnehmen und verarbeiten. Gleichzeitig signalisieren Botenstoffe dem Körper, dass die Zellen Energie benötigen – eine Überproduktion von Insulin beginnt.

Das Meditouch 2 Connect verbindet zuverlässige Ermittlung des Blutzuckerwertes mit dem Komfort eines Connected Health Gerätes.

Die Blutzucker-Messung

Um den eigenen Blutzuckerspiegel feststellen zu können, bedienen sich Diabetiker mittlerweile intelligenter Messgeräte. Ein Stich in die Fingerkuppe mit Hilfe einer kleinen Nadel (Lanzette)  reicht, um einen kleinen Tropfen Blut aus den Kapillaren zu gewinnen. Das Blutzuckermessgerät wird mit einem Einweg-Teststreifen ausgestattet und dessen Spitze an den Tropfen gehalten. Sofort saugt der Teststreifen das Blut auf, prüft es auf den Zuckergehalt und übergibt die Informationen dem Messgerät. Dieses stellt die Verteilung des Zuckers im Blut entweder in mg/dL oder in mmol/L (je nach Gerätetyp) dar. Aufgrund dieser Daten ist es dem Diabetiker ein Leichtes, über sein weiteres Vorgehen zu entscheiden und folgende Fragen zu klären: Ist das Spritzen von Insulin notwendig? Wie viel Insulin muss verabreicht werden? Oder ist der Zuckerwert gar zu niedrig?

Regelmäßige Kontrolle

Im Normalfall empfiehlt sich eine über den Tag verteilte regelmäßige Kontrolle der Zuckerwerte. Dabei ist stets auf den Zeitpunkt zu achten: Eine Messung vor einer Mahlzeit fällt immer niedriger aus als eine Messung ungefähr eine Stunde danach. Die meisten Ärzte raten trotzdem zu beidem, da durch den Vergleich eine bessere Einschätzung der nötigen Insulin-Medikation möglich ist.

Smarte Geräte für mehr Komfort

Ein smartes Blutzucker-Messgerät wie das MediTouch 2 Connect bietet jedoch noch mehr Funktionalitäten. Durch die Anbindung an die VitaDock+-App und das VitaDock+-Portal bietet es eine komfortable Möglichkeit, seine Blutzuckerwerte in einem digitalen Gesundheitstagebuch zu speichern. Die informative Darstellung erlaubt es nach dem Connected Health-Prinzip, die Kurzzeit- und Langzeit-Entwicklungen zu beobachten, und diese Informationen stets griffbereit auf seinem Smartphone oder Tablet bei sich zu führen. Mit weiteren Features wie z.B. der Durchschnittswertberechnung, Testerinnerung und Mahlzeitenmarkierung ist MediTouch 2 Connect der ideale Begleiter für den Diabetes-Alltag.

Kommende Woche gönnen wir uns eine Recherche-Pause für unser nächstes Thema: Schlaf!

 

VitaDock+ – Die App für Aktivität und Gesundheit

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Connected Health mit der VitaDock+-App

Smartphones und Tablets sind aus der heutigen Welt nicht wegzudenken. Mit diesen feierte auch eine Flut an Apps und Anwendungen Einzug in unseren Alltag – Notizen, Taschenrechner, Kalender, Fotoalben und vieles mehr liegen immer in unserer Hand. Auch im Bereich der Gesundheit erfreuen sich die kleinen Programme großer Beliebtheit – die VitaDock+-App für Apple iOS und für Google Android wird in Düsseldorf entwickelt und ist die Lösung für Connected Health-Geräte von MEDISANA.

Die VitaDock+ App zeigt Ihre gesamte Schrittzahl, den Fortschritt zum gesetzten Schrittziel, durch Bewegung verbrannte Kalorien und den Tagesverlauf in Aktivitätsbalken an.

Die VitaDock+ App zeigt die gesamte Schrittzahl, den Fortschritt zum gesetzten Schrittziel, durch Bewegung verbrannte Kalorien und den Tagesverlauf in Aktivitätsbalken an.

Mehr als ein Programm

Im Unterschied zu vielen nur informierenden Ernährungs- und Gesundheits-Apps setzt VitaDock+ voll auf Konnektivität. Durch simple Anbindung und schnelle Synchronisation über Bluetooth smart 4.0 können die eigenen Gesundheitsdaten vom jeweiligen Gerät erfasst und an die App weitergeleitet werden. Dort werden die Daten der letzte 30 Tage hübsch und übersichtlich dargestellt. Somit dient die App als Gesundheitstagebuch, Schnittstelle zum VitaDock-Online-Portal und Werkzeug für ein gesundes und aktives Leben.

Was für´s Auge – Übersichtliche Einteilung

Jeder Gesundheitsaspekt hat dabei seinen eigenen Bereich. im Aktivitäts-Feld werden die ermittelten Schritt- und Schlafdaten vom ViFit Connect Activity Tracker dargestellt. Die Balkendiagramme zeigen die Anzahl und Zeiträume der Bewegungen und an. Im folgenden Abschnitt dreht sich alles um das Körpergewicht. Die intelligenten Waagen BS 430 und BS 440 führen bei jeder Messung eine umfassende Körperanalyse durch. Neben dem Gewicht und BMI werden die Anteile an Körperfett, Körperwasser, Muskelmasse und Knochen übertragen. In dem zugehörigen Graphen kann per Finger-Tipp zwischen den bisherigen Datensätzen gewechselt und auf einen Blick ein Trend abgelesen werden.

Auch die Blutdruck-Messgeräte BU 575 Connect, BU 550 Connect für den Oberarm, sowie das BW 300 Connect für den Unterarm sind per VitaDock+-App an Mobilgeräte angebunden. Sowohl diastolischer als auch systolischer Wert werden übertragen und angezeigt. Durch regelmäßige Messung (am besten immer zu den gleichen Uhrzeiten) behält man einen hilfreichen Überblick über die Herzgesundheit.

Für Diabetiker wird es schon sehr bald eine gute Nachricht geben: das MediTouch 2 connect steht in den Startlöchern!

PM 150

Das Puls-Oxymeter PM 150 misst Puls und Blut-Sauerstoffsättigung und überträgt die Daten drahtlos ans Smartphone oder Tablet.

Nutzerwünsche & regelmäßige Updates

Das Team der VitaDock+ App setzt dabei voll auf die Anwender. Das Feedback der Nutzer fließt direkt in die Entwicklung ein und führt zur stetigen Verbesserung der Funktionen und neuen Features. Das beste Beispiel ist seit der letzten Version die Offline-Synchronisation. Wie von vielen Nutzern gewünscht ist keine bestehende Internetverbindung des Mobilgerätes beim synchronisieren mehr nötig. Wenn bisher Daten von einem der Connected Health-Geräte an das Smartphone oder Tablet synchronisiert, wurden diese zuerst mit der Cloud-Datenbank abgeglichen.

Durch diesen Mechanismus wurde sichergestellt, dass die gesammelten Daten nicht doppelt gewertet werden, wenn man zum Beispiel zwei mal synchronisiert. Mit der neuen lokalen Datenbank ist eine aktive Internetverbindung des Mobilgeräts nicht mehr zwingend notwendig. Auch wenn der Nutzer keine Internetverbindung mit seinem Smartphone oder Tablet aufbauen kann, werden die synchronisierten Daten korrekt dargestellt und erst bei der nächsten Möglichkeit an die Cloud weitergereicht.

Mehr Geschwindigkeit & mehr Leistung

Das sorgt vor allem unterwegs für mehr Benutzerfreundlichkeit und eine schnellere Darstellung der ermittelten Daten. Natürlich werden regelmäßig kleine Fehler korrigiert und bestehende Funktionen verbessert. Zusätzlich zu der Offline-Synchronisierung wurde auch an der Server-Architektur geschraubt. Der Daten-Abgleich mit der Cloud läuft nun viel stabiler und schneller – ebenfalls eine tolle Verbesserung!

Neue Wearables – spezielle Funktionen

BS444 und MX3 im Bundle

Das neue „Nimm’s leichter mit Lichter“-Bundle von MEDISANA mit Activity Tracker ViFit Connect MX3 und Körperanalysewaage BS 444

Passend zum soeben von MEDISANA auf der IFA in Berlin vorgestellten Aktionspaket aus dem neuen ViFit Activity Tracker MX3 und der Körperanalysewaage BS 444 wurde auch die App mit einer spannenden neuen Funktion ausgestattet: der Alarmfunktion für den ViFit connect MX3! Sobald Mobilgerät und der Activity Tracker miteinander über Bluetooth verbunden sind, stehen dem Nutzer die neuen Weck- und Erinnerungsfunktionen in der VitaDock+-App zur Verfügung. Insgesamt zwei Alarme und eine Aktivitätserinnerung sind einstellbar. Zu den gewünschten Zeiten benachrichtigt der ViFit Connect MX3 den Nutzer lautlos über Vibration. Die Waage setzt auf bewährte Technik und bietet dem Nutzer eine umfassende Körperanalyse.

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Die Vitadock+ App wurde 2014 von der connect Zeitschrift zum Sieger in der Kategorie „Gesundheit & Fitness“ gekürt.

Immer besser

Vor einigen Tagen ist die prämierte App auf beiden großen Plattformen in der Version 1.15 erscheinen. Neben diversen Bugfixes und den oben beschriebenen neuen Funktionen und Verbesserungen bietet die App die gewohnt hohe Datensicherheit von deutschen Servern unter deutschen Datenschutzbestimmungen – keine Selbstverständlichkeit! Das Entwicklerteam der bemüht sich Tag für Tag, den vielen VitaDock+ Nutzern das bestmögliche App-Erlebnis zu liefern. Neue Geräte, neue Funktionen – auch zukünftig wird die Anwendung wachsen und stetig ein Stückchen besser werden.


Jetzt auf Smartphone oder Tablet installieren!

 

Kommende Woche wird´s süß: Diabetes und Blutzucker werden unsere Themen sein. Bis dann!

Hand aufs Herz – Blutdruck messen!

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Das Herz wird nicht umsonst gerne von vielen in den Sand gemalt, in Baumrinden geritzt oder in Liebesbriefen verwendet: Es ist das Symbol der Liebe. Gefühlsausbrüche lassen unser Herz schneller schlagen, der Puls steigt und wir wissen: wir sind verliebt. Es sind jedoch nicht nur die schönen Gefühle, die unseren Blutdruck und unsere Herzschlagfrequenz beeinflussen. Auch Stress, Angst, Müdigkeit haben einen Einfluss, ebenso Bewegung, Anstrengung und Müdigkeit und andere Befindlichkeiten. Doch warum ist Blutdruckmessung überhaupt so aussagekräftig? Und wie funktioniert das überhaupt?

Leben in unseren Venen

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Aktivitäten wie Treppensteigen können zu kurzzeitig höherem Blutdruck führen. Vor einer Messung sollte eine Ruhephase eingelegt werden um die Werte nicht unnötig zu verfälschen.

Das Herz ist ein Muskel und sorgt durch Entspannung und Kontraktion für den regelmäßigen Blutfluss durch unseren Körper. Durch diese gegenseitigen Bewegungen kommt es zum wiederkehrenden Druckabfall und -anstieg – den Puls. Dessen Frequenz (angegeben in bpm für „beats per minute“, dt. „Schläge pro Minute“),  spiegelt unseren Gefühlszustand, unsere Konstitution und unsere aktuelle Auslastung wieder. Dabei ist ein gemessener Puls immer eine Momentaufnahme. Durch eine einmalige Messung kann man lediglich feststellen, wie der aktuelle Herzschlag ist. Erst durch den Vergleich mit früheren Werten und Normen lässt sich der Puls bewerten. Kurzes Beispiel: Man hat einen höheren Puls, wenn man gerade Heim gekommen ist und dabei viele Stufen steigen musste. Die Bewegung hat unseren Körper gefordert, mehr Blut musste transportiert werden, um alle Muskeln mit Sauerstoff zu versorgen. Würde man nun messen, würde man ein höheres Ergebnis bekommen, als circa 10 Minuten später, nachdem man zur Ruhe gekommen ist.

Viele Faktoren spielen eine Rolle

Der Blutkreislauf wird von vielen Aspekten beeinflusst. Unser Körperbau hat ebenso einen Einfluss wie unsere Befindlichkeit. Wenn der BMI über der Norm liegt, man trotzdem an einem warmen Sommertag anstrengenden Sport treibt und sich keine Pause gönnt, kann es schnell passieren, dass das Herz überfordert ist. Aus diesem Grund raten Ärzte zu einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßigem Sport und dem Verzicht auf allzu fettreiches Essen. Denn tut man das nicht, zählt man schnell zu den sogenannten „Risikogruppen“. So werden Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen zusammengefasst. Risikofaktoren sind zum Beispiel Übergewicht, Bluthochdruck, aber auch ein stressiger Alltag und psychische Belastung. Ein überraschendes Beispiel zeigt, dass Blutdruckmessung nicht nur für ältere Menschen interessant ist: Studenten erleben heutzutage in den Klausur- und Prüfungsphasen regelmäßig Stressmomente, die ihren Blutdruck und Puls steigen lassen.

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In der Vitadock+ App werden die ermittelten Daten gesammelt und übersichtlich dargestellt.

Volldampf voraus

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Das Vitadock Online-Portal stellt alle gesammelten Daten aus der App und der Software für PC übersichtlich dar.

Der Puls ist also die Frequenz, mit der das Herz Blut durch unseren Körper pumpt, um alle Körperteile mit genügend Stoffen zu versorgen. Warum ist dann der Blutdruck noch so wichtig? Und wie funktioniert die Messung? Was zunächst verwundert: über Vibrationen! Damit ist jedoch nicht der Herzschlag selbst gemeint, den man fühlen und unter Umständen an hautnahen Venen sogar sehen kann. Vielmehr werden eben jene bei der Blutdruckmessung durch eine sich mit Luft füllende Manschette kurzzeitig abgedrückt. Sobald die Vene vollständig zu ist und kein Blut mehr fließt, wird langsam Luft aus der Manschette gelassen – die Messung beginnt. Sobald der Herzschlag genug Druck hat, um wieder Blut durch die sich langsam öffnende Vene zu schicken, entstehen durch den Fluss durch die schmale Öffnung Vibrationen an der Gefäßwand.

Vibrationen verraten den Blutdruck

Eben diese Vibrationen werden aufgezeichnet und ausgewertet. Sie geben Aufschluss über den Druck, mit dem das Blut durch den Körper geschickt wird. Wie kräftig das Herz im Körper Arbeitet wird an genau zwei Werten fest gemacht: dem systolischen und dem diastolischen Druck. Der erste herrscht, wenn das Herz sich zusammenzieht, der zweite, während das Blut in den Venen zum Herzen zurück gezogen wird. So ergibt sich ein genaues Bild von der Herzaktivität, das zur täglichen Kontrolle ideal geeignet ist.

Die richtige Messung

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Das Unterarm-Blutdruckmessgerät BW300 sollte bei der Messung auf der Höhe des Herzens gehalten werden.

Wir haben es oben schon erwähnt, möchten aber noch etwas genauer auf die Blutdruckmessung eingehen.Zunächst sollte man bei der allerersten Messung seinen Messarm bestimmen. Dazu sollte man sich gemütlich hinsetzen und jeweils eine Messung an beiden Armen durchführen. Die Manschette des Blutdruckmessgerätes sollte stets auf der Höhe des Herzens gehalten werde. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Oberarm-Blutdruck-Messgerät wie das Medisana BU 575 connect oder das Messgerät Medisana BW 300 connect für den Unterarm handelt. Sind einmal beide Messungen erledigt, ermittelt man den Arm mit den höheren Werten und nutzt diesen für alle zukünftigen Messungen. Zudem ist zu beachten: Auch der Blutdruck ist, genauso wie der Puls, ein dynamischer Wert. Das bedeutet, die Messwerte hängen stark von unserer Ernährung, Aktivität, Stimmung und von unseren Krankheiten (insbesondere Gefäßkrankheiten) ab. Ebenso variiert der Blutdruck über den Tag, so dass es in jedem Fall empfehlenswert ist, Messungen immer zur gleichen Zeit durchzuführen. Ideal sind Zeitpunkte nach dem Aufstehen oder am frühen Abend. Vor jeder Messung sollte man definitiv Zeit einräumen um etwas zu entspannen, damit der Stress des Tages und die körperliche Belastung die Messung nicht zu stark verfälschen. Zudem empfiehlt es sich, während der Messung nicht zu sprechen und sich einfach zurückzulehnen. So werden weitere verzerrende Einflüsse vermieden und die Ergebnisse verwertbar.

Letztendlich dient jede Gesundheitskontrolle der Vor- und Nachsorge. Auch wenn man selbst bisher keine Beschwerden hatte, ist es trotzdem empfehlenswert, regelmäßig Blutdruck und Puls im Auge zu behalten. Durch die VitaDock-Software-Anbindung an das Smartphone oder den PC wird zugleich eine Möglichkeit des Festhaltens und Vergleichens geliefert, die komfortabler nicht sein könnte. So bleibt man immer der Herr über sein Herz und seine Gesundheit.

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In der kommenden Woche wenden wir unseren Blick auf die Vitadock+ App und ihre (teils neuen) Funktionalitäten! Bis dann!

Gemeinsam höher hinaus

gemeinsam

Warum Teambildung motiviert

Der Mensch ist nicht ohne Grund ein soziales Wesen. Wir streben in allen Lebenslagen danach, unseren Alltag mit anderen zu teilen. Gesellschaft bereichert unser Leben, erweitert unseren Horizont und gibt uns Gelegenheit zu reflektieren. All diese Punkte können einen positiven Effekt auf unsere Selbstwahrnehmung haben und uns mit Energie für unsere Projekte versorgen – auch für den gelungenen Lebenswandel.

Motivationsfaktor Gesellschaft

Gemeinsam an einem Lebenswandel zu arbeiten verbindet und motiviert.

Gemeinsam an einem Lebenswandel zu arbeiten verbindet und motiviert.

Vergangene Woche haben wir schon über Motivation gesprochen, und warum sie uns so schnell verloren geht, wenn wir uns übernehmen. Dabei kann man diese Gefahr durch Planung und das Setzen kleinerer Ziele vermeiden und sich selbst besser „bei der Stange“ halten. Oft ist das jedoch nicht genug – der Alltag kommt einem in den Weg. Eine Möglichkeit das zu ändern ist, den Alltag aktiv anders zu gestalten und sich ein motivierendes Umfeld zu schaffen.

Gleichgesinnte finden

Einen passenden Partner zu finden ist nicht schwer. Ob Lebenspartner, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen – sobald man ein Projekt anspricht, wird man Menschen in seiner Umgebung finden, die sich etwas ähnliches vorgenommen haben. Mehr Bewegung, gesündere Ernährung, mehr Entspannung: Jeder von uns wünscht sich Gesundheit. Fakt ist aber, dass man alleine immer wieder Entschuldigungen findet, den Lebenswandel vor sich her schiebt oder meint, dass andere Dinge gerade wichtiger sind. Hat man jedoch Gleichgesinnte gefunden, entsteht die Chance sich gegenseitig in die Pflicht zu nehmen. Das kann man sich zunutze machen!

Ziele setzen – Regeln finden

Wichtig ist, dass beide das selbe Ziel verfolgen und sich gegenseitig einladen, gemeinsam daran zu arbeiten. Daraus kann auch ein kleiner Wettkampf entstehen! So wird der Partner zum sportlichen Gegner, den es zu schlagen gilt und mit dem man sich vergleichen kann. Die eigenen Fortschritte können so besser bewertet und neue Ziele gesetzt werden. Gleichzeitig achtet man aufeinander – auch darauf, dass der andere die Regeln einhält, regelmäßig mitmacht, und dass beide auf Kurs bleiben. So bringt man sich gegenseitig voran und näher zum gewünschten Ergebnis.

Durch Gesellschaft wird jede Aktivität interessanter.

Durch Gesellschaft wird jede Aktivität interessanter.

Einander fordern – einander fördern

Sobald man sich zu einer gemeinsamen Aktivität verabredet hat, ist eine ganz andere Motivation da. Den gewünschten Spaziergang kann man nicht einfach ausfallen lassen, die Radtour nicht ohne guten Grund absagen. Alleine schon die Verabredung mit anderen lässt uns an unseren Vorhaben festhalten. Gemeinsame Aktivitäten sind zudem unterhaltsamer, die gemeinsame Erfahrung erfüllender und gemeinsame Erfolge belohnender. So wird das Miteinander zum anspornenden Faktor und das eigene Ziel leichter erreicht.

Smarte Trainingspartner

MIO Fuse Crimson

Die Mio FUSE ist der ideale Partner für den Alltag, aber auch für intensives Training. Durch seine Pulsmessung und den Vibrationsalarm für Herzschlagfrequenz-Überschreitungen hat man die eigene Gesundheit auch bei hartem Workout stets unter Kontrolle.

Ein guter Partner unterstützt bei jeder Aktivität. Er gibt Rückmeldung über erreichte Erfolge und motiviert zum Erreichen des eigenen Zieles. Die Activity Tracker MEDISANA ViFit und MEDISANA ViFit Connect sind deshalb die perfekten Begleiter für den Alltag. Die smarten Wearables stehen einem immer zur Seite und messen zurückgelegte Strecke, die Schrittzahl und errechnen sogar die verbrauchten Kalorien. Und wenn man doch lieber alleine joggen geht, ist die Mio FUSE der perfekte Trainingspartner: Sie misst sogar die Geschwindigkeit und die Pulsfrequenz und erlaubt so eine tiefere Auswertung des Aktivitätspensums. Genau das richtige Feedback, um motiviert bei der Sache zu bleiben!

Ein konkretes Beispiel

Mein Arbeitskollege und ich haben keine Gelegenheit gemeinsam Sport zu machen. Wir motivieren uns trotzdem gegenseitig zu mehr Bewegung – mit einem Wettkampf! Jeden Tag ermitteln wir unsere Aktivitätsdaten. Er nutzt einen ViFit Activity Tracker, ich einen ViFit Connect. Die gesammelten Schrittdaten tragen wir in eine Tabelle ein und ermitteln wöchentlich einen Sieger. Auf diese Weise pushen wir uns gegenseitig zu mehr Bewegung – ohne gemeinsam zu trainieren! Und allein um den anderen zu schlagen, nimmt man bald ohne nachzudenken automatisch die Treppe anstelle des Aufzugs, geht freiwillig eine große Runde mit dem Hund oder nochmal schnell in den Supermarkt, wenn man die Milch vergessen hat. Dabei ist es fast egal, wen man sich als Trainingspartner aussucht. Ob Partner, Freunde, Arbeitskollegen – wichtig ist nur, dass beide sich an die jeweiligen Regeln halten, ein gemeinsames Ziel gesetzt wird und man viel über die eigenen Ergebnisse spricht. Denn sobald der Vergleich da ist, ist der Kampfeswille geweckt. Auf diese Weise füllt man seinen Alltag automatisch mit mehr Spaß an Bewegung. Und wenn, wie bei uns, dem Wochensieger ein ausgegebenes Mittagessen winkt, ist der eigene innere Schweinehund schnell vergessen. Bisher steht es zwischen meinem Kollegen und mir diese Woche 3:3… 😉

Eure Challenge

Diese Woche möchten wir euch zu einer Challenge einladen: Postet täglich auf unserer Vitadock+-Facebook-Seite unter dem Post zu diesem Blogartikel eure Schrittdaten! Kommenden Sonntag küren wir einen Gewinner. Möge der/die Aktivste gewinnen!

Gegenseitig Motivieren

Nächstes Mal wechseln wir das Themengebiet und schauen uns an, was Blutdruck über unseren Gesundheitszustand aussagt. Bis dann!

So gelingt der Lebenswandel

Aus eigenem Antrieb Großes erreichen

Es gibt viele gute Vorsätze. Und für jeden einzelnen gibt es vermeintlich gute Ausreden, ihn nicht einzuhalten. „Heute nicht“, „Morgen vielleicht“, hört man sich oft selbst sagen. Das Interessante daran ist, dass jedem wirklich bewusst ist, was es zu ändern gilt um das eigene Leben gesünder, erfolgreicher oder ausgeglichener zu gestalten. Mehr Disziplin, weniger Müßiggang. Doch es scheint, als müsse man sich zu etwas verpflichten, oder gar zwingen. Und selbst, wenn man sich tatsächlich die ersten Tage und Wochen durchgerungen hat und zwar stolz aber auch genervt oder gestresst ist, kehren die meisten erleichtert zu ihrem alten Status Quo zurück. Es scheint, als stünde man sich selbst im Weg.

Von heut’ auf morgen

Aber wie soll man sich in der heutigen Zeit zu etwas motivieren, dass das eigene Leben teils drastisch verändert? Oft sind diese Lebensverbesserungen mit einem harten Einschnitt verbunden. Ob Neujahr oder Geburtstag, man setzt sich ein fixes Datum, ab wann alles anders sein soll und verpflichtet sich zur Selbsteinhaltung der dazu nötigen Regeln. So groß die Überzeugung hinter dieser Entscheidung aber auch ist, so schwer fällt es, sich durchgehend an den Vorsatz zu halten. Hier mal eine Ausnahme, dort mal ein Tag Pause. Gute Gründe gibt es immer. Und eins fehlt erst recht: Die Gewöhnungsphase.

Die VitaDock+ App zeigt Ihre gesamte Schrittzahl, den Fortschritt zum gesetzten Schrittziel, durch Bewegung verbrannte Kalorien und den Tagesverlauf in Aktivitätsbalken an.

Nicht übertreiben!

Statt sich den Wecker ab morgen einfach 5 Minuten eher zu stellen, um morgens weniger Stress zu haben, wird daraus oft direkt eine Stunde. Uns fehlt dann Schlaf. Wenn der Arzt oder das Umfeld zu mehr Sport auffordert, fangen viele sofort mit ausgiebigen Joggen an, statt erstmal mit regelmäßigen Spaziergängen zu starten. Gesünder Essen heißt auch nicht unbedingt, auf etwas zu verzichten, sondern lediglich, sich des gesunden Maßes bewusst zu sein. Diese 180°-Umstellung führt bei vielen zum Yoyo-Effekt. Mit der anfänglichen Motivation schafft man meist ein paar Tage. Vielleicht sieht man sogar schon erste Ergebnisse, merkt schnelle Veränderungen – nur um dann in das absolute Gegenteil umzuschwenken. Der Verzicht ist zu schwer zu ertragen, die Bewegung zu viel für den untrainierten Körper.  Effektiver ist tatsächlich, sich und den eigenen Körper auf das eigentliche Ziel einzustimmen und langsam an das Projekt heran zu treten. Am Anfang steht also die Gewöhnung an die neue Lebensweise – und die kann gerne lange dauern.

Im Verbund mit einem Trainingspartner bleibt die Motivation eher erhalten.

Im Verbund mit einem Trainingspartner bleibt die Motivation erhalten.

Klein anfangen und Möglichkeiten herausfinden

Es sind nämlich die kleinen Schritte, die zu etwas Großem führen können. Wer einmal einen schönen Spaziergang gemacht hat, der freut sich danach schon auf das nächste mal. Wer mal nach gesunden Rezepten geschaut und etwas neues probiert hat, wir auch in Zukunft nicht immer das gleiche kochen. Wenn die ersten Erfahrungen gut ausfallen, führt dies zu immer größeren Veränderungen. Angefangen bei kurzen Ausflügen mit dem Rad legt man vielleicht irgendwann eine kleine Tagestour zurück. Der Mensch als Gewohnheitstier mag es nicht, wenn sich zu vieles ändert. Zusätzlich muss jede Veränderung auch zum eigenen Leben passen. Der Vorsatz, jeden Tag eine Stunde zu joggen macht überhaupt keinen Sinn, wenn man liebender Familienvater ist und von morgens bis abends arbeiten muss. Dann sind mehr gemeinsame Ausflüge oder Aktivitäten mit der Familie förderlicher und harmonisieren zudem mit dem eigenen Zeitplan. Ergebnisse stellen sich vielleicht später ein, der gesamte Prozess fällt aber leichter. In kleinen Schritten zu denken ist viel belohnender, als sich hohe Ziele zu stecken, die nicht erreicht werden (können). Und das wichtigste ist: Unnötige Zwänge vermeiden. Das Bewusstsein, genau das Richtige zu tun ist wichtiger als Feedback von außen. Und wenn die Überzeugung da ist, ist Motivation nicht fern.

Motivation ohne Zwang

Nimmt man sich kleinen Projekte vor, erscheinen sie viel weniger wie selbst auferlegte Gefängnisse. Ein Veränderung der Verhaltensweise sollte auf freien Entscheidungen beruhen, auf der Einsicht, dass die Projekte dem Körper wirklich gut tun werden und sinnvoll sind. Die neuen Gewohnheiten werden nicht zur Last, das Verlangen nach der alten „Normalität“ ist erträglicher und Gedanken des Aufgeben-Wollens können vermieden werden. Vielmehr entdeckt man die schönen Seiten. Man probiert Neues aus, entdeckt Dinge, die man vorher nicht kannte und gibt sich Zeit, neue Handlungsmuster zur Gewohnheit werden zu lassen. Durch kleine Erfolge bleibt man am Ball, durch intensive und aufgeschlossene Beschäftigung mit dem Lebenswandel lernt man neue Aspekte kennen und das Beste: man hat Spaß an der Sache.

Und wie soll ich mich jetzt überwinden?

Gar nicht. Denn wenn man sein Verhalten zu mehr Gesundheit und Fitness verändern möchte steht einem nichts im Wege! Wichtig ist, jeden Schritt mit Bedacht zu planen, den Körper (und Geist) nicht zu überfordern und langfristig zu denken. Denn der sogenannte innere Schweinehund kann sich als kleines Schoßhündchen herausstellen, wenn man ihm mit Spaß und Überzeugung gegenüber tritt.

Muss ich da allein durch?

Auf keinen Fall! Es gibt viele motivierende Helferlein, die einen durch den Lebenswandel begleiten können. Dazu gehören auch technische Hilfmittel, die einem den eigenen Fortschritt anzeigen und ein besseres Gesundheitsgefühl und Verständnis der eigenen Fitness vermittlen. Mit dem ViFit Connect Activity Tracker misst man seine Schritte, Kalorien, Bewegungen im Schlaf und die aktive Zeit am Tag, Mit der Körperanalysewaage BS 430 Gewicht, BMI, Körperfett, Muskelanteil und Knochengewicht, und die Mio Alpha 2 Pulsuhr ist der perfekte Trainings-Partner für jede Sportaktivität und hält Puls, Strecke und Geschwindigkeit beim Laufen fest. Ob Activity Tracker, Puls-Sport-Uhren oder Körperanalysewaagen, Feedback über die eigenen Vitaldaten hilft, das gesetzte Ziel im Blick zu behalten.

 

Kommende Woche spinnen wir den Faden etwas weiter: Wie Trainingspartner die Motivation hoch halten können!

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